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Für die Bundestagswahl 2013 hat der HDE seine Positionen in den folgenden Wahlprüfsteinen zusammengefasst.
Sie präsentieren die Forderungen des Handels an die Politik.

 

 

Immer mehr Einzelhändler müssen ins Internet ausweichen, um Geld zu verdienen. Das hat der Handelsverband Hessen vermeldet. Der Zuwachs bei Online-Einkäufen liege demnach bei rund zwölf Prozent. In der "normalen" Warenwelt lägen die Zuwächse hingegen nur noch noch bei zwei Prozent.

Aktuell führt der Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels eine Schnellumfrage im Textileinzelhandel durch. Jedes Unternehmen ist eingeladen, bis 10. Februar anonym 12 Fragen über das abgelaufene Jahr sowie seine Planungen und Erwartungen für 2013 zu beantworten. Die Ergebnisse werden dann Ende Februar veröffentlicht. Zur Umfrage gelangen Sie nachstehend.

Die Pläne der Bundesregierung zu einer Lockerung der Videoüberwachung in Betrieben stoßen in Kassel überwiegend auf ablehnende Reaktionen. Einzelhandel, Datenschützer und Gewerkschaft sehen den Vorstoß kritisch, die offene Videoüberwachung von Mitarbeitern einzuführen.

Kassel. Immer mehr Einzelhändler in Stadt und Region bieten ihre Waren auch im Internet an. Sie kommen damit der wachsenden Zahl von Kunden entgegen, die lieber per Mausklick von zu Hause aus einkaufen. Während im klassischen Einzelhandel nur noch Umsatzsteigerungen von 1,5 Prozent drin sind, hat der Online-Handel 2012 um zehn Prozent zugelegt.

Skimmingfälle in mehreren Lebensmittelmärkten

Eschwege liegt vorne: Zahlen der GfK zeigen, dass die Kreisstadt attraktiv zum Einkaufen ist.

Die Gesellschaft für Personaldienstleistungen (GfP), ein Tochterunternehmen des Einzelhandelsverbandes Hessen-Nord e.V. organisiert in den Baunataler Schulen Berufsinteressentests für die Klassen 8 + 9

Kassel. Auf Unternehmen, Behörden und Organisationen kommen deutlich höhere Kosten zu: Experten rechnen mit einer Kostenexplosion um mehrere 100 Prozent durch den neuen Rundfunkbeitrag. Dabei würden teilweise bisher schon fünfstellige Gebührensummen bezahlt.

Die Marburger Innenstadt wird sich in den nächsten Jahren komplett verändern. Campus-Neubau, Stadthallen-Sanierung, Hauptbahnhof. Der Einzelhandelsverband beobachtet die Entwicklung mit Sorge.

Durchfahrt verboten: An der Kreuzung Elisabethstraße/Bahnhofstraße/Wehrdaer Weg könnte es nach ersten Überlegungen eine Durchfahrtssperre geben. Für den Einzelhandelsverband wären die Folgen verheerend. 

Unter diesem Motto diskutierte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Frau Mechthild Dyckmans, mit 80 Teilnehmern aus Unternehmen und Fachorganisationen. Eingeladen hatten das RKW Kompetenzzentrum und die Gesellschaft für Personaldienstleistungen mbH am 23.01.2013 in die Orangerie in Kassel. In der Veranstaltung wurde zum einen über die Schwierigkeit diskutiert, kleine Unternehmen für das Thema Suchtprävention zu gewinnen. Zum anderen wurden Präventionsansätze vorgestellt, die in der Praxis bereits funktionieren.

Die GWE-Wirtschaftsinformationsges. mbH, Düsseldorf, versandte über einen Zeitraum von über zwei Jahren täuschende Angebotsformulare für Eintragungen in einer Gewerbedatenbank.
Auf Antrag des Deutschen Schutzverbands gegen Wirtschaftskriminalität e.V.  wurde das Versenden derartiger Formulare durch das Landgericht Düsseldorf untersagt (Urteil vom 15.04.2011, 38 O 148/10). Gegen dieses Urteil legte die GWE-Wirtschaftsinformationsges. mbH, Düsseldorf, Berufung ein.  Das Oberlandesgericht Düsseldorf bestätigte das erstinstanzliche Urteil und ließ in diesem Zusammenhang keine Revision zu (Urteil vom 14.2.2012, I-20 U 100/11).  Dies wurde von der GWE-Wirtschaftsinformationsges. mbH, Düsseldorf, zum Anlass genommen, Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof einzulegen.

Der Umsatz im hessischen Einzelhandel nahm im Dezember 2012 gegenüber dem Dezember 2011 preisbereinigt um 7,4 Prozent ab. Nominal war dies, wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, ein Rückgang von 4,5 Prozent.

In den zwölf Monaten, seit das neue Ratio-Land in Baunatalin Betrieb ist, haben weder der Einzelhandelsverband noch die City-Kaufleute nennenswerte Umsatzverschiebungen zu Lasten des Stadtzentrums registriert.

Auch durch das erweiterte Dez in Niederzwehrensei dies nicht zu erwarten, sagt Martin Schüller, Geschäftsführer des Einzelhandelsverbands Hessen-Nord. Er weist darauf hin, dass der „marginalen“ Vergrößerung des Einkaufszentrums ein ungleich stärkerer Zuwachs neuer Einzelhandelsflächen in der City gegenüberstehe. Allein die Ansiedlungen von Peek & Cloppenburg am Königsplatz, von Sport Scheck gegenüber auf dem Overmeyer-Grundstück sowie die Umbauten im Kaskade-Haus würden flächenmäßig aufwiegen, was in Dez (plus 4000 Quadratmeter) und Ratio (plus 8000) zusammen zusätzlich entstanden ist.

Laut Schüller sind in jüngerer Zeit „viel mehr Investitionen in die City geflossen als in den Außenbereich“. In bester Innenstadtlage würden Ladenmieten bis 100 Euro (zum Vergleich: Gießen 55 Euro) pro Quadratmeter verlangt, dennoch gebe es praktisch keine Leerstände. Das zeige, dass sich die hohen Mieten auch mit entsprechenden Umsätzen erwirtschaften ließen. Der Einzelhandelsverband rechne damit, dass sich die positive Entwicklung mit dem Ausbau der vorderen Friedrich-Ebert-Straße fortsetze.

In der Innenstadt hält mehr und mehr die Qualität Einzug“, sagt Kaufhof-Chefin Brigitte Kritzner, Vizevorsitzende der City-Kaufleute. Für ihr Haus hätten Postleitzahl-Stichproben keine Hinweise erbracht, dass sich die Kundschaft seit der Ratio-Vergrößerung anders orientiert hätte. Eher im Gegenteil: Seit der neuen Tram-Anbindung nach Vellmar habe Kaufhof Kunden aus dieser Richtung hinzugewonnen.

Von Axel Schwarz

Budget der Kasseler für Konsum wird größer - Umsätze des Einzelhandels steigen

In den großen Einkaufzentren im Raum Kassel wurde kräftig investiert, in der Innenstadt ebenfalls.

Der Kuchen der möglichen Umsätze scheint groß genug für alle zu sein, wie eine Statistik der Industrie- und Handelskammer nahelegt.

Die Deutsche Bundesbank hat Informationsmaterial zu der neuen Euro-Banknotenserie veröffentlicht. Sie ermöglicht damit insbesondere dem Personal aus Banken, Einzelhandel und Gastronomie sich bereits vor der Einführung der neuen 5-Euro-Banknote am 2. Mai 2013 mit den neuen Geldscheinen und ihren Sicherheitsmerkmalen vertraut zu machen.

Ahnatal. „Rewe möchte in Heckershausen einen Supermarkt bauen.“ Diese Mitteilung schickte Anja Krauskopf, Pressereferentin der Rewe Gruppe Region Mitte, per E-Mail an die HNA-Kreisredaktion. Und sorgte indirekt im Ahnataler Rathaus und beim Zweckverband Raum Kassel (ZRK) für Verwunderung.

 

„Offiziell liegt uns nichts vor“, sagt ZRK-Geschäftsführer Andreas Güttler auf Nachfrage. Interessen gebe es viele, auch am Bau von Supermärkten und nicht nur von Rewe. Als Zweckverband unterstütze man die Vorhaben der Verbandsmitglieder wie der Gemeinde Ahnatal. Es gebe aber auch übergeordnete Belange, die bei einem solchen Vorhaben berücksichtigt werden müssten.

Pressereferentin Krauskopf verweist auf eine „quantitative Unterversorgung“ in Heckershausen, wie sie im Kommunalen Entwicklungsplan Zentren des ZRK festgestellt werde. Diese lasse sich mit einem neuen Markt beseitigen.

Bei isolierter Betrachtung des Ahnataler Ortsteils treffe diese Beurteilung zu, räumt Güttler ein. Schließlich gebe es nur einen kleinen Edeka-Markt im Ortskern. Schaue man auf ganz Ahnatal, stimme dies aber schon nicht mehr. Denn in Weimar, eineinhalb Kilometer entfernt, gebe es einen großen Edeka-Supermarkt und einen Aldi. Und dann sei auch das Herkules-Einkaufszentrum in Vellmar östlich von Heckershausen zu berücksichtigen. „Das ist keine schlechte Versorgung“, meint Güttler.

Sollte die Gemeinde aber Neubaupläne vorlegen, werde der Fachbeirat des Zweckverbandes diese prüfen. Dabei spiele dann auch die Standortfrage eine Rolle.

So weit sei man noch lange nicht, betont Bürgermeister Michael Aufenanger. Projektentwickler hätten in der Vergangenheit angefragt, auch im Namen von Rewe. „Einen direkten Kontakt zu der Einzelhandelsgruppe gab es noch nicht“. Über das Bauinteresse habe er den Gemeindevorstand informiert.

Mit ihrer Mitteilung greife die Rewe Gruppe der politischen Diskussion im Ort vor. Wie diese ausgeht, ist laut Bürgermeister noch völlig offen. So sei die Frage, ob überhaupt ein neuer Supermarkt gebaut werden solle, und wenn, wo. „Einerseits wollen wir den Ortskern stärken, andererseits die Nahversorgung Heckershausens sicherstellen“, sagt Aufenanger. Bis Mitte 2014 bleibt noch der Edeka in Heckershausen.

Die Rewe habe fertige Konzepte für Märkte von 500 bis 4000 Quadratmetern Verkaufsfläche, sagt Anja Krauskopf.

Nach eigenen Berechnungen sei ein Markt von 1500 Quadratmetern Größe in Heckershausen wirtschaftlich zu betreiben neben dem bestehenden der Edeka in Weimar. Die Gespräche des Projektentwicklers mit der Gemeinde seien ins Stocken geraten. „Wir hoffen, dass sie jetzt weitergehen.“

Das sagt der Einzelhandelsverband

„Auch ohne dass ein entsprechendes Gutachten vorliegt, glaube ich, dass zwei Vollsortimenter plus ein Discounter die Versorgung in Ahnatal vollkommen übersteigen“, sagt Martin Schüller, Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Hessen-Nord.

Grünzug: Hier, westlich von Heckershausen unweit der Rasenallee, kann sich Rewe einen Supermarktstandort vorstellen.

Statt neue Supermärkte zu bauen, müsse es im ländlichen Raum vielmehr darum gehen, vorhandene kleinere Einheiten der Nahversorgung zu erhalten. Ahnatal ist laut Schüller nicht dazu da, andere Zentren im Einzugsbereich mitzuversorgen.

Würde neben dem vorhandenen Supermarkt in Weimar ein zweiter in Heckershausen gebaut, „können entweder beide nicht leben oder einer verschwindet auf absehbare Zeit vom Markt“, sagt Schüller. Mit der vorhandenen Verkaufsfläche sei die Gemeinde keineswegs unterversorgt. (mic)

Von Michael Schräer

„Der Einzelhandelsverband Hessen-Nord e.V. begrüßt die erneute Aussage seitens der Stadt und der Politik, auf dem Gelände Salzmann keinen großflächigen Einzelhandel anzusiedeln“, erklärte der Geschäftsführer Martin Schüller. Bedauerlich ist, dass Herr Rossing es nicht geschafft hat, die beiden potenziellen Ankermieter, die Stadt und die HUK-Versicherung, zu halten, um das Projekt im denkmalgeschützten Areal zum Erfolg zu führen. Offensichtlich ist ihm der Schritt vom Projektentwickler zum Investor nicht gelungen. Der Stadt ist kein Vorwurf hinsichtlich mangelnden Engagements bezüglich der Entwicklung des Areals zu machen, da sie investorenfreundlich und zeitnah die Rahmenbedingungen geschaffen hat. Dies zeichnet nicht nur eine investorenfreundliche sondern eine stadtentwicklungspolitische Haltung aus, wie sich auch in anderen Quartieren, z. B. der Innenstadt mit einem Investitionsvolumen in den letzten Jahren von über 100 Millionen zeigt.

Die Weiterentwicklung des Kasseler Ostens wird durch das gescheiterte Projekt nicht aufgehalten werden. In den vergangenen Jahren ist durch die Neugestaltung der Leipziger Straße und des Leipziger Platzes und die Ansiedlung eines Fachmarktzentrums auf dem ehemaligen Praktiker-Standort sowie der Investitionen in die „Automeile“ eine wesentliche Aufwertung des Quartiers in Bettenhausen erreicht worden.

 

Wiesbaden / Biedenkopf 30. April 2013

167.100 Euro Preisgelder für 15 Landessieger

... Die Landessieger 2013 der Innenstadt-Offensive Hessen „Ab in die Mitte!“ stehen fest. Hessens Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch übergab am Dienstag in Biedenkopf in Anwesenheit von mehr als 200 Gästen die Geldpreise und Urkunden an die glücklichen Gewinner, die erst am Tag der Preisverleihung erfuhren wer sich Landessieger 2013 nennen darf.

Mit Fördergeldern in Höhe von insgesamt 167.100 Euro werden Projekte gefördert, die zur Vitalisierung der hessischen Innenstädte beitragen und sich durch besonderes bürgerschaftliches Engagement auszeichnen. Insgesamt 28 Projekte hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt: 11 Kommunen und 17 private Initiativen. Sechs Kommunen und neun private Initiativen gehören zu den Landessiegern.

Der Staatssekretär dankte allen Wettbewerbsteilnehmern, den Kommunen und den privaten Initiativen für Ihr großes Engagement. „Innenstädte tragen Geschichte und Geschichten in sich. Sie und die Ortszentren sind die Visitenkarten unserer Städte und Gemeinden. Deshalb muss es unser gemeinsames Ziel sein, Innenstädte und Ortskerne in eine starke Position zu bringen“, sagte Saebisch.

Seit Beginn der Initiative 2002 sind mehr als 330 Bewerbungen aus hessischen Städten, Gemeinden und von Privatinitiativen bei „Ab in die Mitte!“ eingegangen. In dieser Zeit wurden 155 Landessieger gekürt. Das sind 155 erfolgreiche Projekte, die das Land Hessen nachhaltig mitgestaltet, geprägt und zum Positiven verändert haben. Der Erfolg gibt der Kampagne recht. Das Netzwerk aus Staat und Wirtschaft, aus Kommunen und privaten Initiativen hat sich in den vergangenen Jahren zu einer starken Mannschaft entwickelt. „Mit Teamgeist und außergewöhnlichem Engagement setzen sich die Initiatoren und die Menschen in den Kommunen für ihre Innenstädte ein. Deshalb freue mich ganz besonders über die tolle Bilanz, die wir nach elf Jahren ziehen können“, so der Staatssekretär.

Hintergrund:
„Ab in die Mitte! Die Innenstadt-Offensive Hessen“ ist eine Gemeinschaftsaktion des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, des Hessischen Städtetages, des Hessischen Städte- und Gemeindebundes, der Arbeitsgemeinschaft Hessischer Industrie- und Handelskammern, der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern, dem Handelsverband Hessen. e.V., der HA Hessen Agentur und dem DEHOGA Hessen. e.V. sowie die GALERIA Kaufhof GmbH, der Multi Development Germany GmbH, der REWE Markt GmbH Region Mitte, der McDonald’s Deutschland Inc. und der Binding Brauerei. Als Medienpartner unterstützt hr4 die Kampagne.

Weitere Informationen zu „Ab in die Mitte! Die Innenstadt-Offensive Hessen“ unter www.abindiemitte-hessen.de

ACHTUNG: Ab 2. Mai 2013 auch auf facebook

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Kontakt: Pressestelle - Marion Jäkle
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung
Kaiser-Friedrich-Ring 75, 65185 Wiesbaden, Tel 0611 815 2023, Fax 0611 815 2227
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.wirtschaft.hessen.de

 

Indexdarstellung:

Aktuelle Geschäftslage, mittel- und langfristige Geschäftserwartungen

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